
Nach dem Firmeneintritt Eike Kersteins, Vater des heutigen Inhabers, wurde das Herstellungsportfolio um Infusionslösungen erweitert. Die Pharmazeutische Fabrik Hameln expandierte schnell, bereits
1956 waren die ursprünglichen Gebäude zu klein, sodass die Betriebsfläche durch einen Neubau erweitert werden musste.
1969 erwarb Eike Kerstein eine Gewerbefläche im Industriegebiet Hameln Afferde, in dem man
1970 eine neue und technisch verbesserte Produktion beziehen konnte. Mit dem Umzug in die neue Produktionsstätte konzentrierte Eike Kerstein sein Geschäft auf die Sterilfertigung von Arzneimitteln. Eine Entscheidung, die sich nachhaltig positiv für das Unternehmen auswirken sollte und schnell zur weiteren Expansion führte.
1979 erhielt das Unternehmen das GMP-Zertifikat, das eine Herstellung nach den Kriterien der Good Manufacturing Practice nachweist. Für das Unternehmen bedeutete diese Zertifizierung den Schritt in den europäischen Markt. Entsprechend wurde das Unternehmen in den
80er Jahren zunehmend durch Internationalisierung geprägt und
1980 von der Pharmazeutischen Fabrik Hameln in die Pharma Hameln Gmbh umbenannt. Zur Absicherung des wichtigen englischen Generikamarktes wurde
1980 die Phoenix Pharmaceuticals Ltd. erworben.
Nach Erhalt des GMP-Zertifikats bestand Pharma Hameln
1986 auch die Inspektion der amerikanischen Behörde FDA (Food and Drug Administration), sodass der Zugang zum außereuropäischen Markt eröffnet wurde.
Mit der Internationalisierung verschoben sich auch die Zielmärkte, sodass das Unternehmen
1992 aus Gründen der Rentabilität die Vermarktung eigener Produkte im deutschen Markt einstellte. Das Geschäft wurde auf die reine Auftragsfertigung ausgerichtet und ab
1994 um Dienstleistungen im Bereich der Dokumentation und Zulassung ergänzt.
1993 trat Christoph Kerstein neben seinem Vater in die Geschäftsführung ein.
Um der zunehmenden Internationalisierung des Geschäfts Rechnung zu tragen, wurde Pharma Hameln im Jahr
2001 ein weiteres Mal umbenannt in die hameln pharmaceuticals gmbh.