Spende statt Weihnachtsgeschenken
In der Vorweihnachtszeit 2007 ist bei hameln pharma plus die Idee entstanden, das Geld, das in den Vorjahren für Karten und Geschenke ausgegeben wurde, an Menschen zu spenden, die dieses Geld sehr viel dringender benötigten. Ausgesucht wurde die Hilfsorganisation Ärzte für die Dritte Welt, die seit 1983 über 3.800 Einsätze von Ärzten auf freiwilliger und unentgeltlicher Basis in den Ländern der Dritten Welt durchgeführt hat.
Die Spende von hameln pharma plus geht an ein Projekt der Organisation in Kalkutta. Dort sind acht Ärzte in Howrah, einem der großen Slums der Stadt, untergebracht, um die Menschen vor Ort kostenlose medizinisch zu versorgen. Über 70 Prozent der Patienten dort sind Kinder, die stark unterernährt sind. Die Ärzte für die Dritte Welt haben darum in Howrah eine Ambulanz aufgebaut und betreiben zusätzlich verschiedene mobile Kliniken sowie eine so genannte Päppelstation für stark unterernährte Kinder. Dort werden unter anderem die Mütter der Kinder so geschult, dass sie lernen ihre Kinder auch mit wenigen finanziellen Mitteln gesund zu ernähren. Obwohl durch diese Schulungen die Zahl der schwer unter- und fehlernährten Kinder bereits deutlich verringert werden konnte, ist die Päppelstation nahezu immer voll belegt.
Die Hilfsorganisation Ärzte für die Dritte Welt wurde 1983 von dem Jesuitenpater Bernhard Ehlen in Frankfurt am Main gegründet. Die Verwaltungskosten der Organisation werden durch einen Förderkreis abgedeckt, so dass jede Projektspende ohne Abzüge in die Projektarbeit fließt. "Diese effiziente Spendenverwaltung und die beeindruckende Arbeit der Ärzte, die freiwillig in diese Länder fahren um zu helfen, war für uns ausschlaggebend, unsere Spende an diese Organisation zu geben", begründet Stefan Gliwitzki, Geschäftsführer der hameln pharma plus die Entscheidung für die Unterstützung der Ärzte für die Dritte Welt.
Dass das Geld dringend benötigt wird und gut verwendet wird, bestätigte auch das Dankesschreiben der Organisation noch einmal.