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Geschäftsjahr 2008 – Blick nach Innen 29.06.2009

Trotz wirtschaftlicher Widrigkeiten setzt die hameln group ihre positive Geschäftsentwicklung fort.

Hameln, 29. Juni 2009 In Folge der erheblichen Investitionen, die von der hameln group in den vorausgegangenen Jahren getätigt wurden, ist die Unternehmensgruppe in eine neue betriebswirtschaftliche Dimension vorgestoßen, deren erheblich erweiterte Strukturen im Geschäftsjahr 2008 in ein neues Gleichgewicht gebracht werden mussten. In 2008 gestartete Maßnahmen zur Optimierung und Professionalisierung von Prozessen und Strukturen haben nicht nur für ein positives Ergebnis im Geschäftsjahr 2008 gesorgt, sondern auch die Erwartungen für die zukünftigen Geschäftsjahre verbessert.

Aus Perspektive der hameln group schreibt das Geschäftsjahr 2008 den positiven Trend der vergangenen Jahre weiter fort. "Die Nachfrage nach den Dienstleistungen unserer Unternehmensgruppe ist nach wie vor wachsend", so Christoph Kerstein, Geschäftsführender Gesellschafter der hameln group, "ein Zustand, der sich auch im Ergebnis des Geschäftsjahres 2008 widerspiegelt." So habe die hameln group ihre Gesamtleistung gegenüber dem Vorjahr um rund 6 Millionen Euro steigern und damit auch das Geschäftsjahr 2006 übertreffen können, das von deutlichen Sondereffekten geprägt war.

Mit weiteren Investitionen in Höhe von insgesamt 5,3 Millionen Euro ist im Jahr 2008 die Erweiterung der Sterilfabrik planmäßig abgeschlossen worden. Im April hat hameln pharma die Herstellungserlaubnis für die neue Sterilfabrik erhalten; seit dem 2. Quartal des Jahres 2008 werden kommerzielle Produktionen auf den neuen Abfüllanlagen durchgeführt.

"Durch die Inbetriebnahme der neuen Sterilfabrik sind wir in eine neue betriebswirtschaftliche Dimension vorgestoßen, deren erheblich erweiterte Strukturen in ein neues Gleichgewicht mit der Marktnachfrage gebracht werden müssen", erläutert Christoph Kerstein die aktuelle Situation der hameln group. Auf Basis umfassender Analysen habe das Management der hameln group daher Maßnahmen zur Optimierung und Professionalisierung von Prozessen und Strukturen eingeleitet, die der neuen und deutlich größeren Organisationsstruktur der hameln group Rechnung tragen.

"Auf betriebswirtschaftlicher Seite haben diese Anpassungen bereits im Geschäftsjahr 2008 zu einer Steigerung der finanziellen Leistungsfähigkeit der Unternehmensgruppe geführt", so Gert Diederich, Kaufmännischer Geschäftsführer der hameln group. So habe die hameln group ihre operative Ertragskraft gegenüber dem Vorjahr um rund 5% verbessern können. Die Verschuldung der hameln group konnte bis zum Jahresende auf 36,4 Millionen Euro zurückgeführt werden. Die Eigenmittelquote der Unternehmensgruppe sei – nicht zuletzt durch die Aufnahme weiterer Nachrangelemente des KfW-Innovationsprogramms – von 36,6% auf 40,9% verbessert worden.

Auch die Personalentwicklung der hameln group stellt sich weiterhin positiv dar. Mit der nochmaligen Steigerung um rund 6% Prozent ist die Personalstärke der hameln group auf nunmehr 550 Mitarbeiter aufgebaut. Von 16 Auszubildenden, die 2008 bei der hameln group beschäftigt waren, haben drei ihre Prüfung abgelegt und sind in ein Anstellungsverhältnis übernommen worden.

Der slowakische Entwicklungs- und Forschungsstandort der hameln group ist im Geschäftsjahr 2008 umfassend saniert worden und sei nunmehr state-of-the-art. "Mit den umfassenden Sanierungen konnte der Standort auf FDA-Niveau gebracht werden und ist damit für Geschäftstätigkeiten auf dem amerikanischen Markt bestens vorbereitet", so Christoph Kerstein.

Ausblick
Auf Basis der im Geschäftsjahr 2008 eingeleiteten Maßnahmen schätzt das Management der hameln group die aktuelle Ausgangsposition der Unternehmensgruppe positiv ein und geht davon aus, die Chancen nutzen zu können, die sich in den kommenden Jahren auf den internationalen Gesundheitsmärkten ergeben werden. Mit ihrer neuen Sterilfabrik ebenso wie mit dem modernisierten Forschungs- und Entwicklungsstandort in der Slowakei verfüge die hameln group über Einrichtungen, die dem "state of the art" entsprechen und zukunftsfähig sind. "Auf Basis dieser günstigen Ausgangssituation können wir den zukünftigen Herausforderungen des Gesundheitsmarktes absolut optimistisch begegnen", so Kerstein. Generell bewege sich die hameln group als Unternehmensgruppe der pharmazeutischen Industrie zusätzlich in einem wachsenden und krisenresistenten Umfeld. "Ich denke, dass wir in den nächsten Jahren durchaus mit Wachstumsraten im zweistelligen Bereich rechnen können", so Christoph Kerstein.



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